
In Deutschland nutzen mittlerweile fast 75% der Bevölkerung das
Internet. Damit hat sich die Nutzung innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Mit
dem Web 2.0 ist es möglich geworden ohne großes Vorwissen die Vielfalt des
Internets anzuwenden: ob beim Chatten auf unterschiedlichen Portalen, beim Video-Clips
gucken auf YouTube, beim Abrufen oder Kommentieren eines Kochrezeptes, beim
Hochladen der neuesten Fotos in flickr oder beim Lesen von Bewertungen zu
bestimmten Artikeln – die Nutzer sind das Web 2.0 und klicken sich durch einen
unendlichen Baukasten voller Möglichkeiten.
Was ist das Web 2.0?
2004 haben Dale Dougherty und Craig Cline den Begriff Web
2.0 eingeführt. Danach gab es eine ganze Menge Diskussionen darüber ob ein „Web
2.0“ überhaupt existiert und wie es definiert werden kann. 2.0 heisst: das Internet hat sich weiterentwickelt und verändert.
Was genau hat sich geändert?
Seit der Entwicklung von Sozialen Diensten wie Facebook, studiVz oder Xing existieren
virtuelle Gemeinschaften, die dazu da sind Bekanntschaften aufzubauen und zu
pflegen.
Technische Neuerungen
vereinfachen die Anwendung. Dazu zählen einfach zu bearbeitende
Content-Management-Systeme, die es möglich machen eigene Weblogs zu führen ohne
HTML Kenntnisse zu besitzen. Via asynchrone Datenübertragung zwischen Server
und Browser (
AJAX) können Webseiten schneller aufgebaut werden.
RSS-Feeds
schicken automatische Webseitenänderungen und bringen uns dadurch immer auf den
aktuellsten Stand. Handyflatrates und diverse Applikationen (Apps) machen es
möglich jederzeit Informationen abzurufen und ins Netz zu stellen.
Die vielen Web 2.0 Tools werden auch erfolgreich für Marketingstrategien eingesetzt. So ist
es möglich geworden mit Kunden, Interessierten und Sponsoren öffentlich in
direkten Kontakt zu treten und sich mit ähnlichen Projekten zu vernetzen.
Anwendungen im Web 2.0 
Weblogs sind fast
wie ein Aushängeschild des Web 2.0,da sie viele Eigenschaften des Mitmach-Web
in sich vereinen: die Strukturen einen eigenen Blog zu erstellen sind sehr
einfach, RSS Feeds können abonniert werden, Verknüpfungen mit Feedreadern
lassen neue Nachrichten automatisch auch auf anderen sozialen Portalen
erscheinen.
Da Weblogs perfekt sind um Projekte zu dokumentieren und
sich mit anderen darüber auszutauschen sind sie das ideale Medium für die
nature’s12.
Hier gehts zu den Blogs!
Microblogs, zu
denen auch Twitter zählt, lassen nur
wenige Zeichen pro Nachricht zu, vergleichbar mit einer SMS. Nach dem Motto:
Taten statt Worte!
zum Kampagnen-Twitter
Wikis sind die
öffentlichen Duden des Web 2.0. Allen NutzerInnen ist es möglich einen Artikel
zu verfassen oder bestehende Artikel zu verbessern. Die Idee dahinter ist
Wissen allen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Seit der letzten
Jugendkampagne gibt es einen Naturschutz-Wiki, in den ihr alle Beobachtungen
und Ideen zum Thema Naturschutz eintragen könnt.
Soziale Netzwerke
wie studiVz, Facebook, MySpace oder Xing werden vor allem genutzt, um
Geschäftsbeziehungen oder private Bekanntschaften aufzubauen. Durch „Likes“ und
„Links“ entstehen oft weitläufige Verbindungen, die in sehr kurzer Zeit eine
große Zahl an NutzerInnen erreicht. Ein populäres Beispiel dafür ist die
Organisation von Flashmobs über Soziale Netzwerke.
Die populärste Videobörse online ist YouTube. Sie wurde 2005 gegründet und dient weltweit als Plattform
Originalvideos weiterzugeben und anzusehen. Vorsicht! Urheberrechte beachten!
Bilderbörsen wie flickr
bieten ein Portal um Bilder hochzuladen, die mit anderen geteilt werden wollen.
Die Organisation verläuft über Tags, die jedem einzelnen Bild verliehen werden
können. Sie ordnen Inhalte und erleichtern so das Wiederfinden. Vorsicht!
Bildrechte beachten!